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konsumkritische Stadtrundgänge

 
 

consum.-

“Wer glaubt, dass unendliches Wachstum in einer endlichen Welt möglich ist, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom”

(Kenneth Boulding, Ökonom)*

 

Die Idee, dass immer mehr materieller Wohlstand das Symbol eines geglückten Lebens ist, hat uns in die Irre geführt. Das stete Wachstum der vergangenen Jahre hat sich ja auch fein und gut angefühlt und uns jede Menge Güter beschert, die wir mehr oder weniger gut gebrauchen können. Die negativen Seiten wie die Ausbeutung der Ressourcen und der Menschen auf Kosten nachkommender Generationen haben wir viel zu lange ignoriert. Für Mensch und Umwelt hängt viel davon ab, was und wie (-viel) wir konsumieren. In der Theorie ist uns das bewusst, in der Praxis aber gibt es Hürden bei der Entscheidung für nachhaltige Alternativen und dem Angebot qualitativ hochwertiger Produkte. Als Konsumenten können wir dazu beitragen, damit alle Menschen heute und auch die, die nach uns auf die Erde kommen werden, eine gesunde Mitwelt vorfinden und ihre Grundbedürfnisse befriedigen können. Unsere Einkäufe und unser Lebensstil haben Auswirkungen  –  überall auf der Welt und auch für die Zukunft.

 

*gelesen in lebensart magazin